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Neues aus Anugraha

In diesem Jahr haben wir 39 Mädchen in Anugraha. Sieben Kinder sind neu aufgenommen worden, sieben sind abgegangen, die meisten wurden von ihren Eltern zurückgeholt, weil sie sie „brauchen“, so die Erklärung der Sisters, mit anderen Worten, ihre Arbeitskraft wird gebraucht. Das ist natürlich schade, aber wir wissen, selbst die Neun- oder Zehnjährigen bringen mit dem, was sie gelernt haben, schon neuen Wind in ihre Dörfer. Inzwischen ist im Heim die völlig verräucherte Küche renoviert und ein riesiger Lehmofen gebaut worden, der so gut wie nicht mehr raucht. Allerdings geht die Tradition der sogenannten chullahs langsam verloren, sodass wir Leute aus dem fernen Mangalore kommen lassen mussten, die sich noch auf den Bau solcher Öfen verstehen. Im vergangenen  Jahr hatten die Damen der Soroptimisten /Speyer Anugraha einen Tiefbrunnen spendiert. Der hat sich während der Dürre als Lebensretter erwiesen. „Nur so hatten wir etwas zu trinken“, schreibt uns Sister Philomena, „denn aus dem Wasserhahn kam nichts mehr und die versprochenen Tankwagen waren weit und breit nicht zu sehen.“

Schwestern und Mädchen in Anugraha

Schwestern und Mädchen in Anugraha