Mädchen – Schule – Hoffnung
Indien ist dabei, sich zur drittgrößten Wirtschaftsmacht der Erde zu entwickeln. Die Wachstumsraten sind atemberaubend und die Zahl der Multimillionäre nimmt rasant zu. Leider nimmt die Zahl der Armen und hoffnungslos Benachteiligten im Lande nicht im gleichen Tempo ab. Im Gegenteil. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele hungernde, kranke, zukunftslose Menschen wie in Indien. Am untersten Ende der sozialen Hierarchie stehen wie schon seit Jahrtausenden Mädchen und Frauen. Der jüngste Welthungerindex stellt fest: Dort, wo Frauen am meisten diskriminiert werden, ist die Armut am größten. Doch gleichzeitig weisen neue UNO-Statistiken darauf hin, dass in den Entwicklungsländern, in denen Mädchen zumindest eine Grundschulbildung bekommen, die Armut deutlich zurückgeht. Sich auf Mädchen und junge Frauen zu konzentrieren ist deshalb der effektivste Weg, Armut, Überbevölkerung – aber auch Extremismus – zu bekämpfen. Das Mittel dazu heißt Bildung.
Wir haben LIFT e.V. im September 2009 gegründet, nicht, weil wir glauben, die Armut aus der Welt schaffen zu können, sondern weil wir den bisher Chancenlosen ermöglichen wollen, sich selbst zu helfen: durch Wissen und Können. Wir sind überzeugt, dass unser Projekt „Anugraha“ dazu der richtige Weg ist.
„Anugraha“ ist ein von dem indischen Nonnenorden der Helpers of Mary geführtes Heim im indischen Süd-Staat Karnataka, in dem etwa 40 Mädchen aus analphabetischen Tagelöhnerfamilien weit abgelegener Dörfer die Chance bekommen, eine Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen. Wenn die Mädchen dann nach Hause zurückkehren, beginnen sie, ihre Dörfer umzukrempeln, nach der Devise – raus aus der Lethargie, rein in die Initiative. Mit greifbaren Resultaten: mehr Beschäftigte, weniger Geburten, geringere Kindersterblichkeit, zunehmende Gesundheit, wachsende Gleichberechtigung. Das ist Fortschritt, wie wir ihn uns wünschen. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die „Marys“ als Hilfsorganisation ein Glücksfall sind. Gabriele Venzky, Mitbegründerin von LIFT e.V., hat in den über 20 Jahren, in denen sie in Asien für DIE ZEIT und deutsche Tageszeitungen als Korrespondentin tätig war, kaum eine zweite Organisation gefunden, deren Arbeitsansatz überzeugende und erfolgreicher ist, als der dieser Schwestern. Auch andere Gründungsmitglieder haben jahrelange Erfahrungen mit den Marys.
Wir können uns deshalb dafür verbürgen, dass jeder Euro ankommt. Wir kontrollieren das ständig, ebenso ein vereidigter Steuerprüfer in Indien.
Unsere Verwaltungskosten lagen im Jahr 2010 unter einem halben Prozent. Alle Aufgaben werden ehrenamtlich erledigt. Selbst die unvermeidlichen Kosten, wie etwa das Porto für die Spendenquittungen oder die Internetgebühren für diese Seite, werden nahezu komplett durch Spenden der Mitglieder gedeckt. Reisen bezahlen wir selbstverständlich selbst. Unser Spendenkonto
In unserem regelmäßigen Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden. Anmeldung
Ausführliche Informationen erhalten sie hier oder wenn Sie auf unsere Themenleiste links klicken.
